1951 geboren, aufgewachsen in der Hansestadt Wismar, Grundschule, Bäckerlehre, Studium der evangelischen Theologie in Rostock und Erfurt, 1973 Verhaftung und Verurteilung aus politischen Gründen zu sieben Jahren Gefängnis, 1976 vorzeitige Entlassung in die Bundesrepublik. Politik- und Philosophiestudium in Hamburg. Von 1984 bis 1998 Feuilletonredakteur und Chefreporter Kultur bei „Die Welt“/„Welt am Sonntag“. Seit 1998 lebt er als freier Autor in Schweden. Zahlreiche Lyrik-, Prosa- und Essaybände. Übersetzungen seiner Gedichte u.a. ins Englische, Tschechische und Schwedische. Er ist Mitglied des PEN und erhielt verschiedene Literaturauszeichnungen, zuletzt das Literaturstipendium der Hermann-Hesse-Stiftung für das Jahr 2012.
Autorenphoto: Stefanie Schacht
Bell Island im Eismeer
Schacht, Ulrich
Edition Rugerup
Schon der erste Gedichtband Ulrich Schachts, »Traumgefahr«, der 1981 bei Neske erschien, ließ die Kritik aufhorchen. Die FAZ sprach von einem »bemerkenswerten Debüt, das eine bemerkenswerte Entwicklung« verspreche, der »Rheinische Merkur« von einer Verssprache, die »bildkräftig und...