Zieger, Ulrich

Aufwartungen im Gehäus
Gedichte

144 Seiten
Edition Rugerup
ISBN: 978-3-942955-05-8

17.90 €




»Seine Bücher gehören zum Besten der deutschen Gegenwartsliteratur.« Die Welt

»Der Dichter Ulrich Zieger ist ein Liebhaber der Abgeschiedenheit: Sein Lebensweg ist dechiffrierbar als schritt­weiser Rückzug in das kontem­plative ›Gehäus‹, das seinem jüngsten Gedichtband den Titel gegeben hat. In Berlin, wo er in den 1980er Jahren in die kreativen, aber politisch doppel­bödigen Netz­werke der ›Prenz­lauer Berg-Connection‹ (Adolf Endler) involviert war, hielt es der aus dem sächsi­schen Döbeln stam­mende Autor nur zeit­weise aus. Einige Jahre engagierte er sich in der unabhängigen Theatergruppe ›Zinnober‹ und als Mit­heraus­geber der Indepen­dent-Magazine ›Schaden‹ und ›Verwendung‹. Sehr früh löste er sich dabei von den szenischen Selbst­verliebt­heiten der Prenzel­berg-Dichter und ent­wickelte einen eigen­ständigen, luziden Surrealismus, der die Gegen­stände seiner Poesie aus den Koordi­naten der Alltags­vernunft befreit und in wundersame Schwebe­zustände versetzt. Voraus­setzung für diese poetische Eman­zipation war die Abson­derung von den Selbst­täuschungen der Metro­polen-Poeten.«

Michael Braun in Der gelbe Akrobat / poetenladen.de